Projekt „Refurbish Thinkpad T500“

Nachdem ich ein acht Jahre altes Thinkpad T500 vor der Verschrottung gerettet habe, hier die Schritte zur Renovierung:

Speicher

Problem: mit den vorhandenen 2 GB Speicher fühlt sich das Gerät unter Windows 10 recht träge an

Lösung: in den freien SO-DIMM Slot wurde ein 4 GB Speichermodul (204-polig, DDR3, SO-DIMM, PC8500/1066MHz) eingesetzt

Ergebnis: mit 6 GB Speicher lässt sich schon recht gut arbeiten

Preis: 20€ bei ebay

Festplatt/SSD

Problem: die eingebaute 80 GB 2,5″ Festplatte ist acht Jahre alt und natürlich quälend langsam

Lösung: Einbau einer SSD (Samsung Evo 840; 256 GB)

Ergebnis: vernünftige Performance

Preis: etwa 60€ (ich habe die 256 GB SSD aus meinem PC ins Thinkpad gebaut und für den PC eine 500 GB SSD gekauft)

Treiber

Viele Windows 7/8-Treiber funktionieren auch unter Windows 10 einwandfrei. Hier findet sich einiges dazu.

Nachtrag – Problem

Nach dem Aufspielen von Windows 10 (Anniversary Update, 1607) bemerkte ich Darstellungsfehler bei der Grafik. Zunächst hatte ich die alte GMA 4500MHD,  genauer gesagt deren Treiber, in Verdacht.

In einem Foreneintrag wurde jedoch auf die Bestückung mit verschiedenen Speichermodulen verwiesen. Also habe ich das vorhandene 2 GB-Modul durch ein weiteres 4 GB-Modul ersetzt.

Nachdem nun zwei gleichgroße Module (2 x 4 GB) installiert waren, lief die GPU nun ohne Darstellungsfehler.

Darauf muss man erst einmal kommen.

SSD-Upgrade

Da die Aufrüstung eines 8 Jahre alten Thinkpad T500 mit einer SSD ansteht, habe ich kurzerhand für meinen Hauptcomputer eine Samsung Evo 850 mit 500 GB gekauft. Die vorhandene 840 Evo (mit 256 GB) soll in das alte Thinkpad.

Der Plan, die Daten mit der Software „Samsung Data Migration“ auf die neue SSD umzuziehen, habe ich schnell wieder fallen lassen, da diese Software still und heimlich einige Dateien schlichtweg nicht kopiert hat; u. a. die OST-Files meines Outlook 2016.

Vor dem Einsatz von Samsung Data Migration – zumindest in der von mir eingesetzten Version 3.0.0. – sei hiermit ausdrücklich gewarnt.

Stattdessen musste ich den „steinigen“ Weg mit CloneZilla und GParted wählen. Anleitung hier: https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Klonen_einer_Windows-Installation_mit_Clonezilla

Allerdings meldete sich nach dem Clonen die neue SSD plötzlich mit dem Namen der alten SSD – auch im Geräte-Manager. Als Abhilfe habe ich im abgesicherten Modus die SSD im Geräte-Manager deinstalliert und dann dann den Computer neu gestartet.